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Touren und Fahrten im Berner Oberland

Der Thunersee liegt an der Grand Tour of Switzerland und auch sonst bieten sich viele Möglichkeiten, auf zwei oder vier Rädern die Schönheit der Region zu entdecken. Sehen Sie hier unsere Tipps für verschiedene Routen, von den grünen Emmentaler Hügeln bis zu den verschneiten Gipfeln der Berner Alpen. Von jeder Route werden Sie mit einmaligen Fahrerlebnissen und vielen schönen Erinnerungen zurückkehren. Die Routen führen durch schönste Naturlandschaften, über spektakuläre Pässe, durch kleine schmucke Dörfer und Städtchen. 

Auch mit dem Zug und Schiff lassen sich wunderbare Rund- und Sternfahrten erleben. Vom Bahnknotenpunkt Spiez aus können Sie die ganze Schweiz besuchen und am Abend wieder zurück sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Golden-Pass- Rundreise (Spiez-Gstaad-Montreux-Brig oder Lausanne-Spiez), mit einer Voralpenrundfahrt (Spiez-Interlaken-Meiringen-Luzern-Emmental-Spiez) oder mit einer Schiffsrundfahrt auf dem Thuner- und/oder Brienzersee?

Hier unsere Vorschläge für schöne und spannende Rundfahrten:

Route 1: Die Idyllische

Diese Route ist 96 km lang und führt von Spiez durch Interlaken, Brienz, Beatenbucht, Oberhofen, Thun zurück nach Spiez.

Eine kurze Rundfahrt, die viel zu bieten hat: Malerische Seeufer entlang des Thunersees und des Brienzersees, umgeben von einer fantastischen Bergwelt, bieten wunderbare Aussichten. Fahren Sie von Spiez zuerst Richtung Faulensee und dann weiter Richtung Interlaken. Wer die internationale Tourismusmetropole Interlaken erleben will, für den lohnt sich ein Zwischenstopp. Fahren Sie dann weiter entlang des Brienzersees, der mit seinen steilen Ufern und der türkisblauen Farbe besticht. Ein Halt im heimeligen Chaletdorf Brienz direkt am See ist ein Muss. Von dort aus bieten sich auch viele weitere Ausflugsmöglichkeiten an: Das Freilichtmuseum Ballenberg, eine Schifffahrt zu den Giessbachfällen oder ein Abstecher auf das Brienzer Rothorn mit der Dampfbahn. Auf der anderen Seeseite geht‘s dann wieder zurück Richtung Interlaken und zum Thunersee. In der Beatenbucht empfiehlt sich ein Besuch der faszinierenden Tropfsteinhöhlen St. Beatus. Auf dem weiteren Weg nach Thun passieren Sie einige altehrwürdige Schlösser, wie beispielsweise das Schloss Oberhofen, mit seiner romantischen Schlossanlage und dem malerischen Seetürmchen. In Thun lohnt es sich durch die schmucke Innenstadt zu flanieren und auf dem Mühleplatz einen Kaffee zu trinken, bevor es dann zurück geht nach Spiez.

 

Route 2: Die Exotische

284 km von Spiez , über Meiringen, Grimselpass, Furkapass, Gotthardpass, Nufenenpass, Münster, Fiesch, Brig, Lötschberg, Frutigen zurück nach Spiez.

Diese eintägige Rundreise führt über vier Schweizer Alpenpässe: Grimsel, Furka, Gotthard und Nufenen. Die Route führt vorbei an eindrücklichen Bergkulissen, durch tiefe Täler, urige Dörfer und zu atemberaubenden Aussichtspunkten. Insgesamt werden bis zu 8‘000 Höhenmeter zurückgelegt. Geniessen Sie das Fahrgefühl und das unvergleichbare Bergpanorama entlang den Passstrassen. Nach einer stimmungsvollen Fahrt entlang der Seeufer von Thuner- und Brienzersee starten Sie in Meiringen hinauf zur Grimsel Passhöhe. Bereits zur Römerzeit war der Passübergang eine wichtige Handelsroute von Luzern nach Mailand. Das historische Hotel und Restaurant Grimsel Hospiz thront majestätisch über dem Grimselstausee und ist definitiv einen Halt wert. Der lohnenswerte Abstecher auf den Nufenenpass verspricht einmalige Ausblicke und überwältigende Flora. Dieser Pass verbindet das Rohnetal mit dem Tessin. Auf derselben Strecke geht es bergab zurück ins Hochtal Goms, entlang von Dörfern mit sonnengebrannten Holzhäusern. Das Dorf Ernen wurde 1979 vom Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis für beispielhaften Ortsbildschutz ausgezeichnet. Der Autoverlad Lötschberg von Goppenstein nach Kandersteg bringt Sie zurück ins Kandertal und nach Frutigen. Hier befindet sich das Vorzeigeprojekt erneuerbarer Energien im Alpenraum, das 2009 eröffnete wurde. Im Tropenhaus Frutigen gibt es die erste Stör-Fischzucht der Schweiz zur Gewinnung von Kaviar und ein tropisches Gewächshaus, wo Früchte und zahlreiche exotische Pflanzen gezüchtet werden. Geheizt wird mit der Wärme des Bergwassers des Lötschberg-Basistunnels.

 

Route 3: Die Klassische

290 km von Spiez über Meiringen, Sustenpass, Furkapass, Grimselpass zurück nach Meiringen und Spiez

Nach den Seeufern des Thuner- und Brienzersees schlängelt sich die Passstrasse kurz nach Meiringen mit zahlreichen Haarnadelkurven bis zum Sustenpass auf 2‘164 m hinauf. Der Susten-, Furka- und Grimselpass liegen auf der europäischen Wasserscheide zwischen Mittelmeer und Nordsee. Diese historischen Säumerpfade, bereits zur Römerzeit begangen, wurden im 19. Jahrhundert zu modernen Hochalpenstrassen ausgebaut. Ab dem 13. Jahrhundert wurden auf den Säumerpfaden von Süden her Wein und Reis transportiert, von Norden her Käse, Leder, Eisenwaren, Jungpferde und Braunvieh. Die Fahrt über die Alpenpässe bietet spektakuläre Ausblicke. Nutzen Sie die vielen Aussichtsplattformen, um unterwegs Stimmungen und Landschaften fotografisch einzufangen. Zurück am türkisblau gefärbten Brienzersee lohnt sich die Fahrt entlang des rechten Seeufers, um das Schnitzlerdorf Brienz mit seiner bekannten Holzschnitzkunst und schönen Uferpromenade zu besuchen. In Interlaken erleben Sie einen pulsierenden Tourismusort mit internationaler Anziehungskraft. Erhaschen Sie einen Blick von dem Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau, bevor es nach Spiez zurück geht.

 

Route 4: Die Romantische

200 km von Spiez über Simmental, Gstaad, Col du Pillon, Bulle, Jaunpass, Boltigen  zurück nach Spiez.

Bereits Felix Mendelsohn rühmte das Simmental auf seinen Reisen als «das grünste Tal Europas». Die Strasse schlängelt sich entlang des gleichnamigen Flusses «Simme» vorbei an traditionellen Holzhäusern. In Gstaad vereinen sich traditionelle Dorfwelt mit internationalem Jet Set. Zahlreiche Stars haben hier einen zweiten Wohnsitz. Man kann nur erahnen, welcher Luxus sich hinter den oft schlichten Fassaden der umgebauten Chalets verbirgt. Auf einem Bummel durch Gstaad entdecken Sie vielleicht ein bekanntes Gesicht beim Shopping in einer der Boutiquen oder auf einer Restaurantterrasse. Mit der Fahrt über den Col du Pillon und den Col des Mosses gelangen Sie in die französischsprechenden Kantone Waadt und Freiburg. Ein kurzer Aufenthalt im historischen Stadtteil von Bulle oder im mittelalterlichen Städtchen Gruyères mit Schloss ist lohnenswert. In dieser Region finden Sie auch viele Spezialitäten aus dem Greyerzerland. Spannend ist auch der Besuch des «Maison Cailler» in Broc bei Bulles. Nebst der Degustation von feinster Schokolade erfahren Sie Interessantes über deren Geschichte und Produktion. Die Fahrt über den Jaunpass bringt Sie zurück ins liebliche Simmental und nach Spiez.

 

Route 5: Die Traditionelle

215 km von Spiez über Thun, Schallenberg, Eggiwil, Signau, Langnau, rubschachen, Entlebuch, Luzern, Brünig, Interlaken zurück nach Spiez.

Die kurvenreiche Strasse über den Schallenberg führt ins Herzen des Emmentals, das dank seinem löchrigen Käse zu Weltruhm gekommen ist. Die anmutige Hügellandschaft ist unverkennbar, hier erleben Sie Natur pur. In der Schaukäserei in Affoltern erfahren Sie die Geheimnisse der Käseproduktion. Oder darf es doch lieber etwas Süsses sein? In der Feingebäck-Fabrik «Kambly» können Sie nach Lust und Laune die verschiedensten Biscuitsorten ausprobieren und viele schöne Geschenkpackungen der feinen Leckereien einkaufen. Das Entlebuch ist wegen seiner Hochmoor- und Karstlandschaft seit 2001 ein UNESCO-Biosphärenreservat. Nach Natur pur ist in der Bilderbuchstadt Luzern mit der bekannten mittelalterliche Kapellbrücke nun Seeluft angesagt. Entlang des schönen Vierwaldstättersees, Sarner- und Lungernsees führt der Weg über den Brünigpass vorbei an imposanten Bergkulissen zurück nach Spiez.

Route 6: Die Mystische

294 km von Spiez über Thun, Belp, Toffen, Riggisberg, Schwarzenburg, Fribourg, Bulle, Vevey, Montreux, Sion, Steg, Goppenstein und Kandersteg zurück nach Spiez.

Von Spiez aus fahren Sie zunächst auf der Haupstrasse das Aaretal entlang bis nach Belp. Dort fahren Sie dann entlang des Gürbetals, in Toffen befindet sich die Oldtimer Galerie International GmbH. Via Riggisberg und Schwarzenburg nähern Sie sich Fribourg. Wie das historische Vermächtnis schätzen Gäste auch die moderne Seite von Fribourg, etwa das Tinguely Museum im ehemaligen Tramdepot oder die lebhafte Atmosphäre der Universitätsstadt. In Broc bei Bulle wartet ein weiteres Highlight: Auf der interaktiven Tour durch das Maison Cailler spielen süsse Schokoladenfantasien eine ebenso grosse Rolle wie harte Fakten. Entlang dem Lehrpfad, der von Lausanne nach Montreux führt, laden die Winzer des Lavaux die Besucher ein, rund ums Jahr die aussergewöhnliche und authentische Schönheit ihrer Weinterrassen zu entdecken. Ein weiterer Juwel dieser Region ist «Chaplin‘s World» in Corsier sur Vevey, ein Erlebnis-Museum und „Kultstätte“ für Kinofreunde und Chaplin-Fans. Ein weiteres spannendes Museum in Vevey nennt sich Nest - Nestlés Raum für unvergessliche Entdeckungen. Das Museum vermittelt grundlegende Einblicke in das Unternehmen an seinem Ursprungsort in Vevey.
Bereits seit über 50 Jahren empfängt das berühmte Montreux Jazz Festival weltbekannte Künstlerinnen und Künstler am Ufer des Genfersees. Die Stadt Montreux ist bestimmt einen Rundgang wert. Anschliessend fahren Sie dann das malerische Rhonetal hinauf. Zwischen Sierre und Sion liegt der grösste befahrbare unterirdische See Europas. 300 Meter lang und 20 Meter breit, gilt er als Ort der Kraft und wird seit 1949 touristisch genutzt. Nur einige Fahrminuten entfernt wird jeweils im Frühling in Aproz beim Nationalen Eringer Kuhkampffinale die Königin der Königinnen der Walliser Ringkampfkühe gekrönt. Auf dem Weg von Kandersteg nach Spiez liegt mitten im Paradies ein kleiner blauer See: der Blausee. Der romantische Naturpark in der eindrucksvollen Landschaft, das ausgezeichnete Restaurant, die einzigartige alpine Bio-Forellenzucht, die romantischen Spazierwege und die nächtliche See- und Parkbeleuchtung verzaubern alle Besucher.

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